innovatek denkt Prozesse vernetzt

 
Metallische Kühlbaugruppe mit Schlauchanschluss

Kühlsysteme klar gesteuert

innovatek entwickelt Kühlsysteme dort, wo Standardlösungen nicht ausreichen. Seit 1999 entstehen in Stammham in der Nähe von Ingolstadt kundenspezifische Lösungen für Medizintechnik, industrielle Anwendungen, Radartechnik und leistungsstarke Ladeinfrastruktur. Dabei gleicht kein Projekt dem anderen. Anforderungen ändern sich, Bauraum ist begrenzt, Spezifikationen variieren stark. Heute beschäftigt innovatek 75 Mitarbeitende an mehreren Standorten im Unternehmen.

Damit die Individualität im Tagesgeschäft nicht zur Komplexität wird, bildet innovatek die gesamte Wertschöpfung in Dontenwill ERP ab. Von der ersten Idee bis zum Servicefall in einer durchgängigen Struktur. Konstruktion, Planung, Fertigung, Qualität und Service greifen ineinander und werden im System zusammengeführt.

 

Datenbasis, die bei null beginnt

Bei innovatek beginnt Prozesssicherheit im Moment der Idee. Was konstruiert wird, wird direkt ins System übernommen, denn CAD und ERP sind eng verzahnt. „Schon ab Stunde null“, wie Geschäftsführer Markus Husterer beschreibt. In der Konstruktion wird nichts verwendet, was nicht auch als Artikel oder Baugruppe im ERP angelegt ist. „Selbst ein Kabelbinder, der in der CAD verwendet wird, ist immer auch schon im ERP vorhanden.“ Diese Konsequenz verhindert Medienbrüche, parallele Datenwelten und manuelles Nacharbeiten. Entwicklung, Einkauf und Produktion arbeiten auf derselben Basis. Für ein Unternehmen mit hoher Variantenvielfalt ist das entscheidend, um Projekte belastbar zu kalkulieren, Material zu planen und Kosten nachvollziehbar zu steuern.

In vielen Unternehmen unterstützt die Produktionsplanung den Ablauf. Bei innovatek ist sie die Voraussetzung dafür, überhaupt liefern zu können. „Ohne die mehrstufige Produktionsplanung wäre das, was wir machen, gar nicht möglich.“ Die komplette Fertigung läuft über Dontenwill ERP. „Es läuft nichts außerhalb.“ Gerade im Projektgeschäft ist Übersicht entscheidend. Der Geschäftsführer kann jederzeit erkennen, wo sich ein Auftrag befindet, was gerade bearbeitet wird und wo Material fehlt. Engpässe werden sichtbar, bevor sie kritisch werden, und Transparenz ersetzt Bauchgefühl. Für innovatek ist diese Übersicht kein Komfort, sondern Geschäftsgrundlage. So lassen sich Projekte strukturiert und termingerecht umsetzen.

Geschäftsführer Innovatek

innovatek über Dontenwill ERP

 
„Wir bilden die gesamte Wertschöpfung in Dontenwill ERP ab – von der ersten Idee über Konstruktion, Planung und Fertigung bis hin zu Qualitätssicherung und Service. Alle Bereiche greifen ineinander und arbeiten auf einer gemeinsamen Datenbasis“.

Markus Husterer, Geschäftsführer

 

 

Qualität ist kein Endpunkt

Qualität entsteht bei innovatek nicht erst am Ende, sondern entlang des Prozesses. Prüfpläne sind direkt an Baugruppen und Artikeln hinterlegt, häufig innerhalb der Stücklisten. Sie werden als eigene Artikel geführt, ebenso die benötigten Vorrichtungen. Ein Prüfschritt ist im System genauso verbindlich wie ein Montageschritt.

 

Das Ergebnis: Der Prüfablauf ist definiert, dokumentiert und wiederholbar. Pläne, Anweisungen und Dokumentationen sind im System abgelegt und dem jeweiligen Artikel zugeordnet. So kann ein Produktionsschritt auch einmal „nur Prüfung“ sein - sauber geplant, sauber nachweisbar.

 

Modular aufgebaute Kühl- und Sensortechnik im Systemverbund

Wissen bleibt verfügbar

Dokumentation ist bei innovatek kein Nebenprodukt, sondern Teil der Struktur. Unterlagen zu Kunden und Lieferanten sind im ERP hinterlegt. Besonders intensiv wird das System am Artikelstamm genutzt. Datenblätter, Prüfberichte, Seriennummern, Montageanleitungen und Verpackungshinweise sind dem jeweiligen Artikel zugeordnet. Hinzu kommen Bilder, Bedienungsanleitungen und Verknüpfungen zu Projektordnern. „Alles an Informationen, das relevant ist, ist da drin“, sagt Husterer. Gerade im Projektgeschäft mit hoher Varianz verhindert diese Struktur, dass Wissen verloren geht oder nur einzelnen Personen zugänglich ist. Das integrierte Dokumentenmanagementsystem stellt sicher, dass Informationen an der richtigen Stelle verfügbar und somit Prozesse nachvollziehbar und reproduzierbar sind.

 

Auch Servicefälle und Rückläufer sind in die durchgängige Struktur eingebunden. Das Service Center bündelt alle Vorgänge in einer gemeinsamen Übersicht. Früher wurde für jeden Servicefall ein Memo beim jeweiligen Kunden angelegt. Eine Gesamtübersicht über alle offenen Themen gab es nicht. Heute sind alle Servicevorgänge sichtbar und können strukturiert weiterbearbeitet werden. Reparaturaufträge lassen sich direkt aus den Fällen ableiten.



Moderne CNC-Produktionshalle mit Maschinen zur Fertigung von Kühlkomponenten

Automatisierung reduziert Risiko

Über die Jahre wurden viele Abläufe schrittweise weiterentwickelt. Manuelle Schritte und Zuruf wurden durch hinterlegte Systemlogiken ersetzt. Ein Beispiel ist der Palettenversand. Früher musste bekannt sein, dass ein bestimmtes Produkt auf Palette versendet werden muss. Heute genügt eine hinterlegte Eigenschaft im System und auf den Kommissionierscheinen erscheint automatisch der Hinweis „Achtung Palettenversand“.

„Man stellt es einmal ein und ab diesem Zeitpunkt läuft es automatisch, ohne dass man irgendetwas vergessen kann.“ Mehrere kleinere Anpassungen pro Monat sind laut Markus Husterer üblich. Die Weiterentwicklung des ERP ist kein Ausnahmeprojekt, sondern Bestandteil des Alltags.

 

Stabilität schafft Freiraum

Für ein wachsendes Unternehmen ist Verlässlichkeit entscheidend. Neue Updates des Systems seien bislang nie ein Problem gewesen, betont der Geschäftsführer. Das ERP „verrichtet unauffällig den Dienst“, was enormes Vertrauen schafft. Genau das ermögliche es, sich auf Entwicklung, Projekte und Kunden zu konzentrieren, statt auf Systemprobleme. Gleichzeitig ist die Anpassungsfähigkeit ein Argument. „Absolute Individualisierbarkeit mit unendlichen Möglichkeiten und einer Bedienung, die keine Rätsel aufwirft.“ Das System sei verständlich und dennoch flexibel genug, um eigene Abläufe abzubilden. Eine saubere Datengrundlage entstehe außerdem nur, wenn das System im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden akzeptiert werde. Genau das ist bei innovatek der Fall.

Flüssiggekühlte Schnellladesäule für die Elektromobilität

Wachstum braucht Struktur

2025 wurde innovatek als „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet. Einer der Aspekte war das nachhaltige Wachstum über mehrere Jahre hinweg. Für Markus Husterer hängt Wachstum unmittelbar mit Prozessbeherrschung zusammen. Wer wächst, braucht Überblick über Warenströme, Belege, Material und Produktion. Andernfalls „driftet man ins Chaos ab“.

 

Ein wesentlicher Treiber des Wachstums ist die Transformation zur Elektromobilität. „Das ist momentan mit Abstand unser Hauptmarkt.“ Auch hier entstehen keine Standardprodukte, sondern individuelle Lösungen. Gerade in diesem dynamischen Umfeld zeigt sich, wie wichtig belastbare Prozesse und durchgängige Systemstrukturen sind. Das Fazit von Markus Husterer: „Dontenwill bietet ein Produkt an und steht voll dahinter und lebt dieses Produkt. Für innovatek ist genau diese Konsequenz im täglichen Arbeiten spürbar.

 

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